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There is nothing more amazing than being yourself

Reise in die Vergangenheit

 

Vor einem Jahr hätte ich keine Sekunde meines Lebens, mit dem Gedanken verschwendet, jemals wieder so tief zu fallen. Hätte ich mich selbst vor einem Jahr danach gefragt : Vanessa, glaubst du das du jemals wieder so tief in die Depression fallen wirst, dass du nicht mehr in der Lage bist selbst daraus zu kommen? Meine Antwort wäre nein gewesen.

Ich erzähle allen das es passieren kann. Lasse sie wissen, dass sie darauf vorbereitet sein müssen, weil ich es selbst schon so oft in Büchern gelesen habe.

Aber ich selbst habe nie daran geglaubt das es passiert. Ich hab mich in Sicherheit gewogen. Hab mir immer wieder gesagt, dass es nach 6 Jahren Frohsinn und so gut wie wenig auf und ab, eigentlich unmöglich sein muss. Immerhin kenne ich mich selbst, weiß wie ich ticke, wie ich empfinde.

Ich habe mir über die Jahre immer mehr Techniken angeeignet, die mich in der Waage halten sollten. Damit ich leben kann. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden an Depressionen zu leiden.

2016 sollte mir vor Augen führen wie sehr ich mich geirrt habe.

Normalerweise schreibe ich nicht so persönlich, mir ist aufgefallen, dass viele das Glauben, aber dem ist nicht so. Meine texte Spiegel grundsätzlich nicht meine Person wieder. Für mich ist dieser Blog kein Ventil um meinen Frust abzubauen. Im Gegenteil. Es dreht sich um Gefühle und darum wie wir Menschen damit umgehen. Es fasziniert mich. Wahrscheinlich oder gerade weil ich durch meine Depression anfangs sehr stumpf gewesen bin, interessiert es mich herauszufinden, wie wir als Menschen fühlen. Ich versuche die tiefe von Gefühlen in Schriftform wieder zu spiegeln, zu zeigen wie Gefühle aussehen. Versuche sie für jeden verständlich zu machen, indem ich mit Worten ein Bild male. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter, aber in den seltensten fällen ist auch nur ein Körnchen meiner eigenen Gefühle mit drin. Meine Gedanken sind in der Tat zahlreich vorhanden,(es ist ja mein Blog) aber nicht weil ich so fühle, sondern weil ich gelernt habe, Gefühle anderer durch Empathie mitfühlen zu können, ohne sie selbst am eigenen Leib verspüren zu müssen und genau das, ist wohl auch einer meiner größten Inspirationsquellen für diesen Blog.

Naja zurück zu mir.

Ich hab lernen müssen Gefühle zu verstehen und vor allem auch am eigenen Leib fühlen zu können. Mit der Depression verbinde ich nicht, wie oft von vielen angenommen, das man zu sehr fühlt und nicht weiß wie man es kanalisieren kann. Nein. Ich verbinde es, zumindest bei mir, (ich kann ja nicht, für jeden depressiven Menschen da draußen sprechen) damit Gefühle nicht verstehen zu können. Ich hab schon in jungen Jahren die Reaktionsmuster von vielen Menschen, nicht nachvollziehen können. Die grundsätzlichen Gefühle wie Trauer, Glück oder auch Liebe, hab ich schon irgendwie oberflächlich verstanden und auch selbst fühlen können. Aber mir ist einfach schnell aufgefallen, dass unter diesen oberflächlichen Gefühlen, ein viel größeres Spektrum an Gefühlen herrscht.

Vielen Menschen, dehnen ich begegnet bin, schienen gut auf jeder dieser ebenen fühlen zu können. Sie haben sich keine Sorgen gemacht, warum sie so fühlten, sie taten es einfach. Ich hingegen hab es nicht verstanden, weil ich mich selbst nicht verstand.

Ich hab mich schon sehr früh untergeordnet. Ich bin nun mal so erzogen worden. Meine Eltern würden mir jetzt wahrscheinlich widersprechen (ich war bekannt dafür, sehr dickköpfig zu sein) aber im großen und ganzem traf es trotzdem auf mich zu. Zuhause wirkte ich zwar wie jedes andere Kind und später,ich geben es zu, war ich ein typischer Teenager, ( mit der Ausnahme, dass ich an einer psychischen Krankheit litt) aber in der Öffentlichkeit, war ich ruhig, introvertiert, angepasst. Mein Selbstvertrauen, war nicht vorhanden und somit hatte ich kein ziel und keine Ahnung und vor allem kein vertrauen in mich selbst. Ich nahm alles in mich auf, wie ein Schwamm, gut wie auch schlecht. Nahm es einfach hin, weil ich es eh nicht verstehen konnte. Konnte nicht nachvollziehen, warum Menschen sich fühlten wie sie es taten und vor allem warum Menschen ihre Gefühlswelt so oft auf andere projizierten.

Funktioniert, das habe ich. Biss ich eines schönen Tages nicht mehr in der Lage war zu funktionieren. Es war mir einfach zu viel.

Ich fiel tief, sehr tief und begab mich auf eine reise. Zurück zu mir.zurück zum Leben.ich sah ein, dass der einzige weg raus, dadurch führte mich zu öffnen. Mich auf Gefühle einzulassen ohne sie verstehen zu können und manchmal auch einzusehen dass ich manche Gefühle nicht verstehen konnte, weil ich sie nicht selbst durchlebt hatte.

Und das war, was ich tun musste, es durchleben.

Jede angst musste durchlebt werden, jede Trauer, jede liebe, jedes Glück, jede Freude musste mühsam durchlebt werden. Schnell begriff ich, dass das der Schüssel zu meinem Verständnis war und somit war jeder schritt vorwärts ein positiver schritt zu mir selbst. Weil, ich es endlich nachvollziehen konnte. Ich konnte verstehen, warum Menschen so fühlen und ich verstand langsam wieso wir mitfühlend sind und was der Grund für all das war.

Dieser weg sollte mich jahrelang begleiten, es war nervenaufreibend, hat mir jegliche kraft gekostet die ich besaß und an manchen Tagen, war ich kurz davor alles hinzuschmeißen und einfach zu sagen “ scheiß drauf. Wenn ich jetzt durch Einsamkeit draufgehe wäre dass ein Segen„

Doch ich habe weiter gemacht, denn ich bin von Natur aus neugierig und es gab noch immer ein Gefühl da draußen, dass ich nicht ganz durchlebt hatte. Für mich, ist dieses Gefühl der Heilige Gral und bis heute habe ich nur Ansätze davon durchlebt. Aber es gab mir Hoffnung.

Es war die liebe, das für mein Empfinden verwirrendste Gefühl von allen.

Wie gesagt, Ansätze davon hab ich schon in Erfahrung bringen können. Ich war schon mal verliebt bzw. verknallt  würde man es wohl eher nennen (mehrmals). Ich liebe meine Familie, meine freunde, aber diese richtige liebe,in meinem Fall,zwischen Mann und Frau. Die blieb mir bis jetzt verwehrt

Dieses Gefühl, die liebe. Sie war es letztendlich die mir dieses Jahr gezeigt hat, dass ich mich doch nicht in Sicherheit wissen kann.

Dabei dreht es sich jetzt nicht wie vermutlich angenommen um die unglücklich verliebte die hart auf den Boden der Tatsachen aufgekommen ist. Die hab ich immer noch nicht gefunden, daher werde ich fröhlich weiter suchen. Nein, es dreht sich um die freundschaftliche liebe zu einer Person, die ich seit 20 Jahren an meiner Seite zu wissen glaubte. Der ich vertraut hatte ohne jemals einen zweifel an unsere Verbundenheit zu hegen. Höhen und Tiefen gibt es bei jedem, aber ganz tief in meinem herzen hab ich ihr vertraut wie ich auch meiner Familie vertraue und jeglichen zweifel, an der Echtheit dieses Gefühls, war mir fremd. Weil sie für mich, über die Zeit, ein teil meiner Familie war. Dieser Mensch hat mir im diesem Jahr gezeigt dass, man sich nie sicher sein kann.

Denn sie hat mir nicht vertraut, wie sich herausgestellt hat und das ist mehr als schade. Es hat mich verletzt auf einer ebene die schwer zu verarbeiten/begreifen war. Ich musste dadurch,eines der Gefühle durchleben, die ich bewusst nicht durchleben wollte.

Ich habe jemanden verloren. Jemanden den ich sehr geliebt habe.

Ich habe bereits unzählige Menschen in meinem Leben verloren, die ich geliebt habe. Aber diese Menschen konnten nicht anders, da ihre Zeit in dieser Welt vorbei war. Bei ihr war es anders.

Sie hat mir gezeigt, dass man sich nie in Sicherheit wiegen kann.

Die Frage wäre dann wohl, sollte man jetzt jedem Menschen misstrauen und ein Einsiedler leben führen? Gott nein!! Im Gegenteil. Bleib wie du bist, ist und bleibt meine Devise!

Ich bin zwar wieder auf den Beinen, aber es hat mir gezeigt, dass alles vergänglich ist. Auch wenn ich es vorher schon wusste, ich hatte es noch nie selbst durchlebt. Jetzt verstehe ich es, auch wenn mein Verständnis nicht gerade so zu Stande kommen musste, so hab ich wohl wieder etwas dazugelernt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man so schön sagt.

Aber wenn ich mich jetzt selbsr fragen würde, ob ein Mensch, wieder so tief fallen kann, würde meine Antwort eine andere sein.

JA.

Würde ich trotzdem das Leben wählen?

JA.

Mit einem fettem grinsen im Gesicht und dem Mittelfinger stolz nach oben gerichtet.

Dunkle Gedanken

Stumm.

Stumm ist der klang ihrer seele.

Wortlos empfängt sie das leben.

Flüsternd geht sie schritt für schritt.

Erreicht ihr Ziel.

Findet ein ein neues.

Liebe und Wohlgefühl,  ist ihr Herzenswunsch.

Zufriedenheit, erreicht sie nie.

Die suche wird ihr leben.

Einsamkeit ihr schlimmster Gegner.

Ihre seele schreit

Stumm.

 

 

Wortlos

Einzig und allein du,

schaffst es, dass ich fühle

Ohne Tabus.

Einzig und allein du,

bist der Grund für mein verstoß.

Einzig und allein du,

ließest meine mauer fallen.

Du, nur du.

bist der Grund dazu.

Warum du?

Warum ich?

Ich war funktionstüchtig

voller Elan.

Nun bin ich Gefangen mit meinen Gefühlen,

ohne plan.

Die Liebe

Ich hatte ihr nie Achtung gezollt.

Nun stehe ich hier verlassen,

Denn das Leben hat für dich etwas anderes gewollt.

meine Herz und mein stolz

Verzehren mich.

Dabei wollte ich dir doch nur sagen können.

Ich Liebe Dich.

Vanessa Krohn.

Der Sprung (Kurzgeschichte / a short story)

 

Sie sieht ihn nicht. Weiß aber, dass er da ist. Diese Intensität, sie scheint funken zu sprühen sobald er in ihrer Nähe ist. Die Luft lädt sich statisch auf, lässt ihre Haare an den Armen hochgehen.
Gänsehaut.

Desto näher er kommt, desto intensiver wird es. Sie möchte sich umdrehen, ihn ansehen, ihm nahe sein. Dieses verlangen danach ist einfach unerträglich. Denn dieser wundervolle Duft aus Erde und schweiß, macht sie Wahnsinnig.

Doch sie kann es nicht. Entscheidet sich dagegen, obwohl jede einzelne Zelle in ihrem Körper, förmlich danach schreit, ihn zu berühren. Die Angst ihre Kontrolle zu verlieren, ist einfach zu groß. Wohl wissend, dass sie es unsagbar bereuen wird.

Denn sie hat sich schon einmal verloren. In dem glauben, dass es richtig war, dass es Liebe war, hat sie jemanden blind vertraut. Die Verwunderung darüber, plötzlich zu fallen, war ihr zur dieser zeit förmlich ins Gesicht geschrieben. Sie wurde enttäuscht, verraten. Hatte ihr ganzes Herz in eine Sache gesteckt. Erst viel zu spät wurde ihr klar, dass man sie einfach hat fallen lassen.

Ohne Fallschirm, fiel sie dem harten beton Boden entgegen.

Die Überraschung war groß, als sie auf die Erde aufkam und bemerkte, dass sie heil war. Nichts gebrochen, alles intakt. Leichte Prellungen zierten zwar ihren Körper, doch sonst ging es ihr gut. Die Skepsis darüber, wie dass überhaupt möglich sein konnte, wurde schnell überschattet. Denn die Welle der Erleichterung, war zu dem Zeitpunkt größer, als jegliche Skepsis.

Also machte sie weiter wie bisher. In dem glauben dieses Ereignis einigermaßen überwunden zu haben, lebte, fühlte, liebte sie wie immer.

Wie naiv, das war

Denn eines Tages, lernte sie jemand kennen, der ihr den Atem raubte. Sie mochte ihn sehr. Glaubte, nein hoffte, endlich jemanden gefunden zu haben, mit dem sie alt werden konnte. Er war perfekt. Liebevoll, offen, lustig. Ein Mann, wie für sie gemacht.

Also nahm sie all ihren Mut zusammen und öffnete sich.

Den Schmerz den sie dabei empfand war grauenhaft. Er nahm ihr die Luft zum Atmen. Ließ sie zurückfallen und zwang sie zu Boden. Qual voll fasste sie sich an ihre Brust, aus angst sich aufzulösen.

Doch das tat sie nicht. Wieder machte sich Verwunderung breit und als sie auf sich hinabschaute, bemerkte sie, dass sie immer noch ganz zu sein schien. Sie starrte ihn an, immer wieder zuckte sie vor Schmerz, beim versuch ihn zu lieben.

Doch keiner konnte sehen, dass sie Leidete.

Dann wurde es ihr klar. Sie war leer, gebrochen. Von dem Tag an als sie fiel. Wie töricht von ihr zu glauben es „überlebt“zu haben, „Glück“ gehabt zu haben. So lange ist sie umhergewandert, in den glauben sie wäre heil. Und nun? Ja nun musste sie lernen sich wieder zusammen zu setzen.

Sie ließ ihn hinter sich, in dem wissen das sie nie einen Mann vertrauen, geschweige denn Lieben konnte solange sie nicht vollständig war. Also machte sie sich auf die Suche, jedes kleinste Stück ihres Herzens, mühsam wiederzufinden.

Sie experimentierte Tag und Nacht. Versuchte das perfekte Bindemittel zu finden, um sich endlich wieder ganz zu fühlen. Doch so sehr sie es versuchte, es hielt nie lang. Verschwunden in den Erinnerungen der Vergangenheit, musste sie schließlich erkennen, dass sie wohl für immer verloren war. Die alternative lies keine liebe zu und somit verlor sie die Hoffnung auf Glück, für eine lange Zeit.

Nun stand er genau hinter ihr. Ihr kleines kaputtes Herz pochte tief in ihrer Brust. Viel hatte sie über die Jahre gelernt. Sich selbst kannte sie besser als jeder andere. Sie schloss die Augen und ließ es, zum ersten Mal seit Jahren zu. Die Luft lud sich langsam auf, biss sie sie vollständig einnahm. Sie wusste, dass es sie wieder zerstören würde. Doch sie ertrug es nicht mehr. Diese Einsamkeit, diese leere, ihr verlangen endlich wieder zu fühlen war einfach zu groß um es zu ignorieren.

Sie Atmete tief ein, kniff die Augen zu und sprang.

Wartete auf den Moment, in dem sie hart auf den Boden aufkam. Doch Sekunden wurden zu Minuten, Minuten zu stunden und als sie sich endlich traute, die Augen zu öffnen, sah sie ihn.

Verwundet schaute sie sich um. Die Welt unter ihren Füßen, war ganz klein. Doch sie fiel nicht.

Er lächelte sie an.

Ihr Herz, es war wieder ganz.

 

Schreib an dich (blogparade)

Hallo meine Lieben.

Ich habe bei der Blogparade “ Schreib an Dich“ mitgemacht. Eine Wundervolle Art, mal darüber zu reflektieren, was Schreiben eigentlich so für einen ist.  Fantastische Idee, wie ich selber finde 🙂

hier der link dazu: (https://reingelesen.wordpress.com/2016/05/15/blogparade-erster-teil-verlosung/#comment-885)

Schreiben…. 

Wieso schreibe ich?  über diese Frage habe ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Für meinen Teil war es immer etwas natürliches, wie Atmen.

Jedes Gefühl, Jeder Moment in meinem leben, entscheidet ob eine Geschichte, ein Gedicht oder lediglich ein Gedanke entsteht. Manchmal, da ist es nur ein leichter Luftzug, eine aufleuchtende Inspiration in der Dunkelheit. Weit entfernt und so unscheinbar, dass sie gleich wieder von der schwärze ein gesogen wird.

Und manchmal, da kommt ein förmlich pulsierendes Gefühl, so stark auf mich zu, dass es jegliche schatten verlischen lässt.Dass ist der Moment, an dehnen ich weiss, es ist Zeit zu Schreiben. Die Gedanken kreisen, die finger kribbeln und für einen Bruchteil einer Sekunde, erhebt sich eine ganz andere Welt vor mir.. voller liebe, voller leid, voller Fantasie.

Auch ich habe mich mit Tagebüchern versucht.. Doch sie waren mir zu monoton.. Tagebücher sind, für meine Wenigkeit, eine Therapieform. Eine Art, sich den Frust von der seele zu schrieben.Doch immer negativ belastet.

Dies schien mir nicht sonderlich effektiv zu sein. Immerhin war ich immer an ein und dieselbe Thematik gefesselt.Wenn ich traurig war, schrieb ich. Wenn mich etwas störte schrieb ich.. Wenn ich unglücklich verliebt war, schreib ich..

Aber ich schrieb nie, wenn ich wahrlich Glücklich war.. Denn dann brauchte ich es nicht.. Meinen kleinen freund, mein leid Erzähler..

Also entscheid ich irgendwann aufzuhören. Um das volle Spektrum meines seins fassen zu können.. habe mich probiert mit, Büchern, Gedichten und Musik… denn auch das empfinde ich als schriftlicher ausdruck meiner seele.

Schrieben erlaubt mir zu Teilen, was ein Tagebuch mir verwährt..

 

 

Poem for you

People do judge.

People do hate.

But that will not matter.

As long, as you have faith.

Believe in yourself,

Se behind your mirror build of lies.

When you listen, too your heart

The self hate dies.

And finally you realize.

What it really took.

You lost your vanity.

You took the hook.

Now you’re standing here.

Sooner or later.

To realize,

that you where your own hater.

Your heart feels lifted.

And now you see.

What you should have known from the beginning.

You’re beautiful

Just the way you supposed to be.

Wie Fühlt es sich an??

Hey meine Lieben.

Ich habe mir erst kürzlich ein neues/ gebrauchtes Handy gekauft. Wundervoll endlich wieder genügend speicher zu haben und dann auch noch mit einer zusätzlichen Überraschung. Der Vorbesitzer hatte vergessen sein Playlist zu löschen. Meine Neugierde und kindliche Aufregung, war somit kaum zu stoppen und ich sah mich schnell dazu verleitet, in die emotionale Welt eines anderen Menschen einzutauchen. Immerhin ist Musik bekanntlich Geschmackssache und wie (Berthold Auerbach) einst sagte : „Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele“.

Von daher perfekt für, vor Neugierde hungernden Menschen, wie ich es bin.

Zurück zum Thema.

Da scrolle ich also nun vor mich hin, auf der Suche nach etwas, das auch evtl. Mein Musikgeschmack zufrieden stellt, bis nach einstündiger Sitzung das Ergebnis eher nüchtern ausfällt. Alles Totaler Schrott! (für mein Empfinden, versteht sich) und somit geht die zuvor geweckte Neugierde, tief in mir verloren. Handy zur Seite gelegt und für immer vergessen.

Bissssss heute..

Denn an einem regnerischem/ schneienden 26. April,( Das Wetter hat mal wieder vergessen, welchen Monat wir haben) stecke ich, gedankenverloren, mein Handy an meine Anlage und mache mich ans Zubereiten meines Abendessens (Was, by the way, super lecker war). Da stehe ich nun und schnibbel, das Gemüse so vor mich hin, als ich plötzlich diesen Song höre. Vielen ist der Sänger wohl bekannt, der liebe Herr nennt sich Tim Bendzko und wahrscheinlich kennt auch außer mir jeder dieses Lied.

Viel Gerede wenig Sinn. Ein teil des tekstes, ging mir sofort ins Herz und es hat einfach perfekt zu meinem momentanen Gefühls Wirrwarr gepasst.

Von daher dachte ich teile ich diese wunderbaren Worte für diejenigen, die wie ich, das Gefühl haben nicht manchmal ihren halt zu verlieren.

Alles Liebe und einen verdammt geilen Abend

Eure Vanessa.

Wie fühlt sich echte Nähe an?
Ich weiss es nicht mehr
Wie fühlt sich das echte Leben an?
Ich weiss es nicht mehr.
Wie fühlt sich echte Liebe an?
Ich weiss es nicht mehr.
Denn ich bin programmiert

Tim Bendzko

Weiterlesen „Wie Fühlt es sich an??“

Ein Titel Fürs Herz

Sie ist verloren. Tief verstreut in ihr, liegen ihre Gefühle verborgen. In der stille des Alltages schlägt es, ihr kleines Herz. Denn das ist, was es ist. Klein. Es hat so viel zu sagen und dennoch, es wagt nicht den Mund aufzumachen. Aus Angst man würde merken, wie unverbraucht, wie rein es noch ist.

Überall sieht man sie wandeln. Die verbrauchten Herzen. Mit Schmerz zugedeckt, als würde es sie im Winter warm halten. Vernarrt niemanden mehr an sich ran zu lassen, immer auf der hut zu sein, um dennoch dem misstrauen ein Zuhause zu geben. In der Hoffnung,dass es sie vor weiterem Schmerz schützt, machen sie sich auf den Weg ins nichts, wohl wissend dass sie nunmehr weiter als je zuvor davon entfernt sind, einem anderen Menschen, jemals wieder Geborgenheit und Vertrauen schenken zu können. Sie kümmern sich um ihr eigenes wohl, als wäre es ein längst verschollener Schatz. Immer in Angst lebend,dass es jemand entdecken könnte. Denn es ist die einzige Beständigkeit, in ihrem kurzem Leben.

Es gibt ihnen halt, doch sie bauen sich eine Form von Egoismus auf, die niemanden jemals mehr erlauben wird, sie wahrlich so zu sehen wie sie wirklich sind. Denn sie haben es selbst vergessen. Ihre äußerliche Fassade wächst weiter und ihr kleines Herz schrumpft. Bis es irgendwann, ohne eine einzige Vorwarnung, gänzlich im Dunkeln verschwindet. Mit ihr, die Freude über die kleinen dinge des Lebens. Das Leben hat sie verwandelt, bis sie nur noch einem lautlosen Wesen gleichen.

Aber sie will das alles nicht. Sie will es behalten, ihr kleines kindliches Herz. Denn es sprüht nur so vor Freude. Und obgleich ihr bewusst ist, dass niemand sie jemals verstehen wird, so kann sie es nun mal nicht gehen lassen. Ihr Herz macht was es will, ihr Herz fühlt was es will. Und die meiste Zeit ist es ihr eher im Weg, als dass es ihr etwas nützt.

Es schreit auf, wenn sie jemand mag, es Weint schrecklich, wenn jemand sie verletzt. Es Liebt voller Leidenschaft und zu Zeiten schreit es so sehr auf, dass es eine Qual ist, es zu kontrollieren. Ihre Gefühle führen Krieg und ihre emotionale Stabilität gleicht, an manchen Tagen, einem Schleudertrauma. Denn ihr Gegner ist wahrhaft groß

Jemanden wahrlich zu sagen was sie fühlt, scheint aussichtslos. Denn er kennt keine Gnade. Er kämpft mit unfairen mitteln und veranlasst sie, sich jegliches Szenario auszudenken, dass in ihrem kleinen Kopf nur stattfinden kann.

Ihre Gedanken, der mächtigste Gegner von allen.

Dennoch versucht sie ihr Glück immer wieder. Wie verstreut ihre Gefühle auch sein mögen und wie verloren sie sich noch fühlen mag. Sie kämpft. Damit eines Tages, das letzte Puzzle teil eingefügt werden kann, von einem herzen, dass ihrem gleicht. Um somit irgendwann das Bild aufzudecken, dass sie schon immer dahinter vermutet hatte.

Lächelnd sah sie es sich an. Ihr kleines Herz. Es hätte viel größer sein sollen.

Sarkasmus, oh holde Maid!

Das Leben ist kein Pony Hof!!
So wahr und trotzdem.. Dieser kleine grau Schimmer, dieser kleine unterschied zwischen mir und dir. Tja er ist immer noch da.

Du wirkst von Außen stark, selbstbewusst, schön. Jeder mag dich, weil du Dünn bist.Tolle Figur, Hammer Hintern, wundervolle Augen, glänzendes Haar. Klein, zierlich und perfekt für jede Handtasche.

Und im Bett… ist sie auch nicht schlecht.Was will der Mensch mehr!

Immerhin, bei solch Voraussetzungen, kann dein Charakter ,ja nur dem eines Engels gleichen. Was kümmert dich da noch deine innere stärke. Brauchst du ja nicht. Das, meine liebe, wird dein äußeres schon klären. Unsere Gesellschaft will das du schön bist, das du funktionierst. Welcher Mann würde dich sonst auch schon nehmen.

Charakter mach platz für die Oberflächlichkeit

Und dann bin da ich. Äußerlich schwach. Wie sonst hätte ich so dick werden können. Wie sonst hätte ich dieses leben einem dünneren leben vorziehen können. Innere stärke wird von mir immerhin erwartet. Hör auf zu heulen und ändere was. Ohne Fleiß kein preis.

Frau sein. Das kannst du, wenn du dünn bist.

Die Frage ist, habe ich es vorgezogen? Habe ich mich vollkommen bewusst dazu entschieden 145 kg zu wiegen und in keine Schaukel mehr zu passen, geschweige denn dass jemand in einem Bus neben mir sitzen kann?

Ich denke nicht. Immerhin liebe ich es, wenn Menschen mich anstarren. Beim Essen, stehen, gehen, sitzen… es ist wundervoll.

An manchen Tagen, amüsieren sie mich in der Tat. Diese Menschen. Wie sie an mir vorbeigehen, mich anstarren. Manche schütteln den Kopf, andere starren nur. Wenn ich lange genug zurück starre, dann blicken die meisten verstohlen zu Boden.  Dabei denke ich noch nicht einmal, dass jeder Mensch, auf Planeten erde, bewusst über  mein Übergewicht nachdenkt. Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich nun mal aus der Reihe tanze, mit meinem ganzen Fett. und wenn ich ehrlich bin, ist mein Ego, viel zu hoch, als das ich mir Täglich Gedanken darüber mache, was andere von mir halten.

Nur bei mir lächelt keiner, wenn ich versuche zu Lieben, zu Leben.. Ich werde angestarrt. Und so sehr es mich an manchen Tagen amüsieren mag. Und so sehr mein Ego mich aufrecht erhalten kann. An solchen Tagen nützt es mir nichts. An solchen Tagen könnte ich, mitten auf der Straße, zusammen brechen.

Denn auch die stärkste Person wird bei einem solchen druck, irgendwann mal Fallen.     Der Soziale druck ist hoch und er wird immer da sein.Weil ich mich nicht angepasst habe.

Ever wondered how a big girl finds love?

Sein wir mal ehrlich. Dieses auf der Straße angesprochen werden, passiert. Aber weiß Gott nicht so häufig. In meinem Fall wenn ich Glück habe 1 oder 2 mal im Jahr.. Meistens aber weil sie dann die Freundin neben dir interessant finden

Manche finden jemanden in ihrem Freundeskreis.. Aber was macht man, wenn man keine freunde hat? Bingooo… online Dating..

Das wiederum, setzt voraus, dass du als dicke, erstmal gewaltig aussortieren musst. Immerhin ist die Vielzahl an Männern, die dich Vögeln wollen, unfassbar hoch.. So hoch das sie dir nun wirklich alles erzählen.Und um nur einmal mit einer dicken Frau ins Bett steigen zu dürfen, verletzen sie dir auch noch vom feinsten, deine ach so unwichtigen Gefühle. Wer brauch die schon,

Und falls du dich gefragt hast, ob hierbei eine dicke Frau, einen gewissen Typ von Mann bevorzugen darf???.. Tja denn ist die Antwort NEIN..

Immerhin ist er doch Nett. Willst du ewig Single bleiben? wenn er sich mal duschen würde und sich die Haare schneiden und evtl Auch Zähne putzen (ist aber kein muss) dann wäre er doch ganz schnieke.

Nimm ihn, bevor du wieder ganz alleine bist!!

JA HAST DU IHN DIR MAL ANGESEHEN?? WER SOLL MIR DEN DENN WEGNEHMEN? DAS KRÜMELMONSTER?

Ach.. Als dicker Mensch ist es nicht immer leicht. Die Männer die du magst stehen nicht auf dich. Die, die du nicht magst, stehen zu sehr auf dich und alles im allem, ist die Chance, dass all deine Freunde vor dir Heiraten und Kinder kriegen ziemlich hoch..

Jeder wird dich anstarren. Manche sagen dir direkt das du Fett bist, andere tuscheln hinter deinen Rücken. Bus, Flugzeug ach einfach jedes öffentliche Verkehrsmittel, wird eine Qual sein und dir wird bei jedem bissen, auf die Finger gestarrt. Denn du wirst natürlich durch diesen einen Schokoriegel, den du dir seit Monaten verkneifst weil, du dich strickt an deine Diät hältst, um die 10 kg fetter. promt! versteht sich

Nicht zu vergessen, dass du an Diabetes leidest, Bluthochdruck hast und allein der Gedanke, dass du diese Treppenstufen hoch musst, lösen bei dir Schweißausbrüche aus und sein wir ehrlich, wer will das schon sehen.

Verstecke dich lieber in deinem Zimmer… und in 30 Jahren, kannst du es ja mit dieser Resozialisierungs Nummer, noch einmal versuchen.Vielleicht liegen die Chancen, denn auch etwas höher. Weil, wenn dich ein Kran aus deinem Fenster hinausbefördert, werden die Medien auf dich aufmerksam… Ich will dir ja jetzt keine falschen Hoffnungen machen, aber deine reichweite, neue Freunde zu finden, vervielfacht sich damit immens.

ok Spaß bei Seite.

Dick sein ist nicht leicht. Mensch sein ist nicht leicht.

Mal darüber nachgedacht, dass dieser schöne Mann dem du hinterher schmachtest nichts weiter als eine Fassade ist?

Mal darüber nachgedacht,dass dich diese Menschen anstarren weil sie dich schön finden?

Mal darüber nachgedacht, wie fantastisch dein Essen vor dir schmecken könnte?

Mal darüber nachgedacht, das du all diese Treppen hochgegangen bist. DU, ganz allein?

Manchmal, Da bist du kurz davor dein Leben wegzuschmeißen. Ist dir klar was für einen preis du bezahlst?

Dich wird nie jemand lieben können, wenn du das Leben verachtest.

Liebe das Leben und du wirst geliebt.

Von einer Zynikerin für eine Zynikerin.

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