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There is nothing more amazing than being yourself

Die Tausend Wege der Vorsehung

Welten liegen vor dir, sagt sie sich. Sachte macht sie sich auf den weg ins Glück. Der Kummer der einst ihr vertrauter Begleiter  war, liegt weit hinter ihr.

Zurück gelassen. Sterbend am Straßenrand.

Du bist stark, schlau, liebenswert. Du hast es dir verdient Glücklich zu sein. Das sagt sie sich immer wieder.

Sie glaubt nicht dran. Aber irgendwo hatte sie mal gelesen, dass wenn man es sich lange genug einredet, ist es auch irgendwann so. Hoffentlich. Denkt sie sich.

Und weiter gehts. Ohne pause, lebt sie das Leben, dass sie so sehr verachtet weiter. Im hintersten teil ihres Kopfes wird sarkastisch „ Highway to hell“ zum Besten gegeben. Am liebsten würde sie ihre Gedanken mit einem Vorschlaghammer aus ihrem Kopf hämmern, aber was solls, denkt sie sich. Sie kennt es ja nicht anders. Enthusiastische geht sie weiter, während sie an dem dritten unsterblich verliebten Pärchen vorbeigeht „würg“.

Gedankenverloren geht sie weiter, unmittelbar vor ihr, versucht sich eine alte Dame in ihr Herz zu grinsen. „ohh nein Achtung, sie macht Augenkontakt, gleich musst du mit ihr reden!“ schallt es aus ihrem Hinterkopf. In dem Augenblick verfängt sich die Jacke der alten Dame in ihrem Rollator. Elegant wie es nur ein ninja zu tun vermag, schleicht sie sich an ihr vorbei. „puhh, Situation abgewandt, da hattest du aber Glück“.

Ihr Smartphone bimmelt zum xten mal. Schon wieder irgendein Vollidiot der Sex will. Ab und an ist es schon amüsant zu sehen, wie kreativ sie werden können, wenn’s um dieses Thema geht, denkt sie sich. Sie verdreht die Augen weil sie von weiten schon wieder, grinsend, die alte Dame auf sie zukommen sieht und geht zum Auto.

Im Auto angekommen summt sie ihr Mantra konsequent weiter. Du willst liebe, du bist liebenswert, du willst was ernstes. Du willst glücklich sein, Glück, Glück, Glück. Du hast es verdient.

„Sein wir doch ehrlich, deine Vagina hat ein Eigenleben. Schrieb, diesen Typen doch einfach zurück. Sobald sie dich besser kennenlernen, merken sie eh wie farblos du bist. Keiner will mit jemanden zusammen sein der so drauf ist wie du.“ Halt deine blöde Klappe!!! Sie trommelt beharrlich ihren Kopf gegen das Lenkrad. “ hey ich sag ja nur wie es ist, wir sprechen hier aus Erfahrung oder nicht?“

Sie atmet tief ein.

plötzlich klopft es an ihrem Fenster. Erschrocken sieht sie die alte Dame davor stehen, mit einem lächeln im Gesicht, signalisiert sie ihr das Fenster runter zu drehen.

„ohh nein nicht die schon wieder, was will die denn !! “

Irritiert macht sie das Fenster auf.

„Hier mein Kind das haben sie verloren“ die Dame gibt ihr eine Geldbörse in die Hand. Verwundert sieht sie sie an. “ Sie müssen mich verwechseln, das ist nicht meine.“

“ Hier“ sagt sie wieder und streckt die Hand vor. “ Ich sagte doch das ist nicht meine, geben sie es doch einfach im Laden ab oder so, die kümmern sich dann darum. immer noch grinsend, streckt die alte Dame weiterhin die Hand vor. “ Hören sie, ich hab dafür keine Zeit, es tut mir leid aber die gehört mir nicht.

Langsam wandern die Augen der alten Dame zur Seite. Hinter ihr steht ein Mann. Wieder streckt sie die Hand aus“ hier“.

„Das kann doch nicht ihr ernst sein, sag der alten Tante, das sie das scheiß Portemonnaie selbst zurück bringen kann“

Doch ihre tief blauen Augen lassen nicht locker. Genervt nimmt sie es an sich. „okay,okay“. zufrieden grinst die Dame und geht.

Wieder verdreht sie die Augen, steigt aus dem Wagen und macht sich, mit festem schritt auf dem Weg.

„Hier, ich glaube sie haben ihre Geldbörse verloren.“ der Mann dreht sich um. “ ohhh mein Gott noch nie hätte sie so schöne grüne Augen gesehen. “ Vielen Dank. Ich hätte schon überall danach gesucht. Sie sind mein Glücksbringer.“ „ähh bitte, freut mich dass ich ihnen helfen konnte.“

„Was halten sie von einem Kaffee als Dankeschön.?“ „das klingt toll, ich würde gern einen Kaffee trinken gehen.

Und für einen Moment glaubte sie daran.

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Im Bann des Lebens

 

Realist, dass bin ich.

Licht, das brauche ich.

Wasser, lässt mich am Leben.

Unter den Einfluss der sonne, wachse ich.

Entwickle mich zu einem Wesen des Lichts.

Bis ich so strahlend wie die sonne selbst, das Leben begrüße.

Blind, nimmt mich das Glück in die arme.

Schluckt jeglichen Realismus in einem Meer aus licht.

Lässt mich sehen was ich zuvor nie zu erreichen glaubte.

Lässt mich den Sturm vergessen, der sich hinter mir zu zieht.

Bis alles was ich bin von licht durchflutet ist.

Voller Tatendrang und Frohsinn sehe ich mir selbst beim Wachsen zu.

Doch, das Licht verklangt Ehrlichkeit.

Das helle weiß, lässt keine Schatten zu.

Und somit beuge ich mich davor.

Denn es schriet Tag täglich danach.

Flüstert mir nachts ins Ohr.

Vergiss dich nicht.

Und mit einem knall, lande ich zu Boden.

Muss mit ansehen wie der Sturm, jegliches Licht in sich aufnimmt.

Licht, das ich brauche.

Wasser, das mich am Leben hält.

Uns plötzlich ist das Glück gegangen.

Zurecht. Denke ich mir.

Realist, das bin ich.

 

Reise in die Vergangenheit

 

Vor einem Jahr hätte ich keine Sekunde meines Lebens, mit dem Gedanken verschwendet, jemals wieder so tief zu fallen. Hätte ich mich selbst vor einem Jahr danach gefragt : Vanessa, glaubst du das du jemals wieder so tief in die Depression fallen wirst, dass du nicht mehr in der Lage bist selbst daraus zu kommen? Meine Antwort wäre nein gewesen.

Ich erzähle allen das es passieren kann. Lasse sie wissen, dass sie darauf vorbereitet sein müssen, weil ich es selbst schon so oft in Büchern gelesen habe.

Aber ich selbst habe nie daran geglaubt das es passiert. Ich hab mich in Sicherheit gewogen. Hab mir immer wieder gesagt, dass es nach 6 Jahren Frohsinn und so gut wie wenig auf und ab, eigentlich unmöglich sein muss. Immerhin kenne ich mich selbst, weiß wie ich ticke, wie ich empfinde.

Ich habe mir über die Jahre immer mehr Techniken angeeignet, die mich in der Waage halten sollten. Damit ich leben kann. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden an Depressionen zu leiden.

2016 sollte mir vor Augen führen wie sehr ich mich geirrt habe.

Normalerweise schreibe ich nicht so persönlich, mir ist aufgefallen, dass viele das Glauben, aber dem ist nicht so. Meine texte Spiegel grundsätzlich nicht meine Person wieder. Für mich ist dieser Blog kein Ventil um meinen Frust abzubauen. Im Gegenteil. Es dreht sich um Gefühle und darum wie wir Menschen damit umgehen. Es fasziniert mich. Wahrscheinlich oder gerade weil ich durch meine Depression anfangs sehr stumpf gewesen bin, interessiert es mich herauszufinden, wie wir als Menschen fühlen. Ich versuche die tiefe von Gefühlen in Schriftform wieder zu spiegeln, zu zeigen wie Gefühle aussehen. Versuche sie für jeden verständlich zu machen, indem ich mit Worten ein Bild male. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter, aber in den seltensten fällen ist auch nur ein Körnchen meiner eigenen Gefühle mit drin. Meine Gedanken sind in der Tat zahlreich vorhanden,(es ist ja mein Blog) aber nicht weil ich so fühle, sondern weil ich gelernt habe, Gefühle anderer durch Empathie mitfühlen zu können, ohne sie selbst am eigenen Leib verspüren zu müssen und genau das, ist wohl auch einer meiner größten Inspirationsquellen für diesen Blog.

Naja zurück zu mir.

Ich hab lernen müssen Gefühle zu verstehen und vor allem auch am eigenen Leib fühlen zu können. Mit der Depression verbinde ich nicht, wie oft von vielen angenommen, das man zu sehr fühlt und nicht weiß wie man es kanalisieren kann. Nein. Ich verbinde es, zumindest bei mir, (ich kann ja nicht, für jeden depressiven Menschen da draußen sprechen) damit Gefühle nicht verstehen zu können. Ich hab schon in jungen Jahren die Reaktionsmuster von vielen Menschen, nicht nachvollziehen können. Die grundsätzlichen Gefühle wie Trauer, Glück oder auch Liebe, hab ich schon irgendwie oberflächlich verstanden und auch selbst fühlen können. Aber mir ist einfach schnell aufgefallen, dass unter diesen oberflächlichen Gefühlen, ein viel größeres Spektrum an Gefühlen herrscht.

Vielen Menschen, dehnen ich begegnet bin, schienen gut auf jeder dieser ebenen fühlen zu können. Sie haben sich keine Sorgen gemacht, warum sie so fühlten, sie taten es einfach. Ich hingegen hab es nicht verstanden, weil ich mich selbst nicht verstand.

Ich hab mich schon sehr früh untergeordnet. Ich bin nun mal so erzogen worden. Meine Eltern würden mir jetzt wahrscheinlich widersprechen (ich war bekannt dafür, sehr dickköpfig zu sein) aber im großen und ganzem traf es trotzdem auf mich zu. Zuhause wirkte ich zwar wie jedes andere Kind und später,ich geben es zu, war ich ein typischer Teenager, ( mit der Ausnahme, dass ich an einer psychischen Krankheit litt) aber in der Öffentlichkeit, war ich ruhig, introvertiert, angepasst. Mein Selbstvertrauen, war nicht vorhanden und somit hatte ich kein ziel und keine Ahnung und vor allem kein vertrauen in mich selbst. Ich nahm alles in mich auf, wie ein Schwamm, gut wie auch schlecht. Nahm es einfach hin, weil ich es eh nicht verstehen konnte. Konnte nicht nachvollziehen, warum Menschen sich fühlten wie sie es taten und vor allem warum Menschen ihre Gefühlswelt so oft auf andere projizierten.

Funktioniert, das habe ich. Biss ich eines schönen Tages nicht mehr in der Lage war zu funktionieren. Es war mir einfach zu viel.

Ich fiel tief, sehr tief und begab mich auf eine reise. Zurück zu mir.zurück zum Leben.ich sah ein, dass der einzige weg raus, dadurch führte mich zu öffnen. Mich auf Gefühle einzulassen ohne sie verstehen zu können und manchmal auch einzusehen dass ich manche Gefühle nicht verstehen konnte, weil ich sie nicht selbst durchlebt hatte.

Und das war, was ich tun musste, es durchleben.

Jede angst musste durchlebt werden, jede Trauer, jede liebe, jedes Glück, jede Freude musste mühsam durchlebt werden. Schnell begriff ich, dass das der Schüssel zu meinem Verständnis war und somit war jeder schritt vorwärts ein positiver schritt zu mir selbst. Weil, ich es endlich nachvollziehen konnte. Ich konnte verstehen, warum Menschen so fühlen und ich verstand langsam wieso wir mitfühlend sind und was der Grund für all das war.

Dieser weg sollte mich jahrelang begleiten, es war nervenaufreibend, hat mir jegliche kraft gekostet die ich besaß und an manchen Tagen, war ich kurz davor alles hinzuschmeißen und einfach zu sagen “ scheiß drauf. Wenn ich jetzt durch Einsamkeit draufgehe wäre dass ein Segen„

Doch ich habe weiter gemacht, denn ich bin von Natur aus neugierig und es gab noch immer ein Gefühl da draußen, dass ich nicht ganz durchlebt hatte. Für mich, ist dieses Gefühl der Heilige Gral und bis heute habe ich nur Ansätze davon durchlebt. Aber es gab mir Hoffnung.

Es war die liebe, das für mein Empfinden verwirrendste Gefühl von allen.

Wie gesagt, Ansätze davon hab ich schon in Erfahrung bringen können. Ich war schon mal verliebt bzw. verknallt  würde man es wohl eher nennen (mehrmals). Ich liebe meine Familie, meine freunde, aber diese richtige liebe,in meinem Fall,zwischen Mann und Frau. Die blieb mir bis jetzt verwehrt

Dieses Gefühl, die liebe. Sie war es letztendlich die mir dieses Jahr gezeigt hat, dass ich mich doch nicht in Sicherheit wissen kann.

Dabei dreht es sich jetzt nicht wie vermutlich angenommen um die unglücklich verliebte die hart auf den Boden der Tatsachen aufgekommen ist. Die hab ich immer noch nicht gefunden, daher werde ich fröhlich weiter suchen. Nein, es dreht sich um die freundschaftliche liebe zu einer Person, die ich seit 20 Jahren an meiner Seite zu wissen glaubte. Der ich vertraut hatte ohne jemals einen zweifel an unsere Verbundenheit zu hegen. Höhen und Tiefen gibt es bei jedem, aber ganz tief in meinem herzen hab ich ihr vertraut wie ich auch meiner Familie vertraue und jeglichen zweifel, an der Echtheit dieses Gefühls, war mir fremd. Weil sie für mich, über die Zeit, ein teil meiner Familie war. Dieser Mensch hat mir im diesem Jahr gezeigt dass, man sich nie sicher sein kann.

Denn sie hat mir nicht vertraut, wie sich herausgestellt hat und das ist mehr als schade. Es hat mich verletzt auf einer ebene die schwer zu verarbeiten/begreifen war. Ich musste dadurch,eines der Gefühle durchleben, die ich bewusst nicht durchleben wollte.

Ich habe jemanden verloren. Jemanden den ich sehr geliebt habe.

Ich habe bereits unzählige Menschen in meinem Leben verloren, die ich geliebt habe. Aber diese Menschen konnten nicht anders, da ihre Zeit in dieser Welt vorbei war. Bei ihr war es anders.

Sie hat mir gezeigt, dass man sich nie in Sicherheit wiegen kann.

Die Frage wäre dann wohl, sollte man jetzt jedem Menschen misstrauen und ein Einsiedler leben führen? Gott nein!! Im Gegenteil. Bleib wie du bist, ist und bleibt meine Devise!

Ich bin zwar wieder auf den Beinen, aber es hat mir gezeigt, dass alles vergänglich ist. Auch wenn ich es vorher schon wusste, ich hatte es noch nie selbst durchlebt. Jetzt verstehe ich es, auch wenn mein Verständnis nicht gerade so zu Stande kommen musste, so hab ich wohl wieder etwas dazugelernt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man so schön sagt.

Aber wenn ich mich jetzt selbsr fragen würde, ob ein Mensch, wieder so tief fallen kann, würde meine Antwort eine andere sein.

JA.

Würde ich trotzdem das Leben wählen?

JA.

Mit einem fettem grinsen im Gesicht und dem Mittelfinger stolz nach oben gerichtet.

Dunkle Gedanken

Stumm.

Stumm ist der klang ihrer seele.

Wortlos empfängt sie das leben.

Flüsternd geht sie schritt für schritt.

Erreicht ihr Ziel.

Findet ein ein neues.

Liebe und Wohlgefühl,  ist ihr Herzenswunsch.

Zufriedenheit, erreicht sie nie.

Die suche wird ihr leben.

Einsamkeit ihr schlimmster Gegner.

Ihre seele schreit

Stumm.

 

 

Wortlos

Einzig und allein du,

schaffst es, dass ich fühle

Ohne Tabus.

Einzig und allein du,

bist der Grund für mein verstoß.

Einzig und allein du,

ließest meine mauer fallen.

Du, nur du.

bist der Grund dazu.

Warum du?

Warum ich?

Ich war funktionstüchtig

voller Elan.

Nun bin ich Gefangen mit meinen Gefühlen,

ohne plan.

Die Liebe

Ich hatte ihr nie Achtung gezollt.

Nun stehe ich hier verlassen,

Denn das Leben hat für dich etwas anderes gewollt.

meine Herz und mein stolz

Verzehren mich.

Dabei wollte ich dir doch nur sagen können.

Ich Liebe Dich.

Vanessa Krohn.

Der Sprung (Kurzgeschichte / a short story)

 

Sie sieht ihn nicht. Weiß aber, dass er da ist. Diese Intensität, sie scheint funken zu sprühen sobald er in ihrer Nähe ist. Die Luft lädt sich statisch auf, lässt ihre Haare an den Armen hochgehen.
Gänsehaut.

Desto näher er kommt, desto intensiver wird es. Sie möchte sich umdrehen, ihn ansehen, ihm nahe sein. Dieses verlangen danach ist einfach unerträglich. Denn dieser wundervolle Duft aus Erde und schweiß, macht sie Wahnsinnig.

Doch sie kann es nicht. Entscheidet sich dagegen, obwohl jede einzelne Zelle in ihrem Körper, förmlich danach schreit, ihn zu berühren. Die Angst ihre Kontrolle zu verlieren, ist einfach zu groß. Wohl wissend, dass sie es unsagbar bereuen wird.

Denn sie hat sich schon einmal verloren. In dem glauben, dass es richtig war, dass es Liebe war, hat sie jemanden blind vertraut. Die Verwunderung darüber, plötzlich zu fallen, war ihr zur dieser zeit förmlich ins Gesicht geschrieben. Sie wurde enttäuscht, verraten. Hatte ihr ganzes Herz in eine Sache gesteckt. Erst viel zu spät wurde ihr klar, dass man sie einfach hat fallen lassen.

Ohne Fallschirm, fiel sie dem harten beton Boden entgegen.

Die Überraschung war groß, als sie auf die Erde aufkam und bemerkte, dass sie heil war. Nichts gebrochen, alles intakt. Leichte Prellungen zierten zwar ihren Körper, doch sonst ging es ihr gut. Die Skepsis darüber, wie dass überhaupt möglich sein konnte, wurde schnell überschattet. Denn die Welle der Erleichterung, war zu dem Zeitpunkt größer, als jegliche Skepsis.

Also machte sie weiter wie bisher. In dem glauben dieses Ereignis einigermaßen überwunden zu haben, lebte, fühlte, liebte sie wie immer.

Wie naiv, das war

Denn eines Tages, lernte sie jemand kennen, der ihr den Atem raubte. Sie mochte ihn sehr. Glaubte, nein hoffte, endlich jemanden gefunden zu haben, mit dem sie alt werden konnte. Er war perfekt. Liebevoll, offen, lustig. Ein Mann, wie für sie gemacht.

Also nahm sie all ihren Mut zusammen und öffnete sich.

Den Schmerz den sie dabei empfand war grauenhaft. Er nahm ihr die Luft zum Atmen. Ließ sie zurückfallen und zwang sie zu Boden. Qual voll fasste sie sich an ihre Brust, aus angst sich aufzulösen.

Doch das tat sie nicht. Wieder machte sich Verwunderung breit und als sie auf sich hinabschaute, bemerkte sie, dass sie immer noch ganz zu sein schien. Sie starrte ihn an, immer wieder zuckte sie vor Schmerz, beim versuch ihn zu lieben.

Doch keiner konnte sehen, dass sie Leidete.

Dann wurde es ihr klar. Sie war leer, gebrochen. Von dem Tag an als sie fiel. Wie töricht von ihr zu glauben es „überlebt“zu haben, „Glück“ gehabt zu haben. So lange ist sie umhergewandert, in den glauben sie wäre heil. Und nun? Ja nun musste sie lernen sich wieder zusammen zu setzen.

Sie ließ ihn hinter sich, in dem wissen das sie nie einen Mann vertrauen, geschweige denn Lieben konnte solange sie nicht vollständig war. Also machte sie sich auf die Suche, jedes kleinste Stück ihres Herzens, mühsam wiederzufinden.

Sie experimentierte Tag und Nacht. Versuchte das perfekte Bindemittel zu finden, um sich endlich wieder ganz zu fühlen. Doch so sehr sie es versuchte, es hielt nie lang. Verschwunden in den Erinnerungen der Vergangenheit, musste sie schließlich erkennen, dass sie wohl für immer verloren war. Die alternative lies keine liebe zu und somit verlor sie die Hoffnung auf Glück, für eine lange Zeit.

Nun stand er genau hinter ihr. Ihr kleines kaputtes Herz pochte tief in ihrer Brust. Viel hatte sie über die Jahre gelernt. Sich selbst kannte sie besser als jeder andere. Sie schloss die Augen und ließ es, zum ersten Mal seit Jahren zu. Die Luft lud sich langsam auf, biss sie sie vollständig einnahm. Sie wusste, dass es sie wieder zerstören würde. Doch sie ertrug es nicht mehr. Diese Einsamkeit, diese leere, ihr verlangen endlich wieder zu fühlen war einfach zu groß um es zu ignorieren.

Sie Atmete tief ein, kniff die Augen zu und sprang.

Wartete auf den Moment, in dem sie hart auf den Boden aufkam. Doch Sekunden wurden zu Minuten, Minuten zu stunden und als sie sich endlich traute, die Augen zu öffnen, sah sie ihn.

Verwundet schaute sie sich um. Die Welt unter ihren Füßen, war ganz klein. Doch sie fiel nicht.

Er lächelte sie an.

Ihr Herz, es war wieder ganz.

 

Schreib an dich (blogparade)

Hallo meine Lieben.

Ich habe bei der Blogparade “ Schreib an Dich“ mitgemacht. Eine Wundervolle Art, mal darüber zu reflektieren, was Schreiben eigentlich so für einen ist.  Fantastische Idee, wie ich selber finde 🙂

hier der link dazu: (https://reingelesen.wordpress.com/2016/05/15/blogparade-erster-teil-verlosung/#comment-885)

Schreiben…. 

Wieso schreibe ich?  über diese Frage habe ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Für meinen Teil war es immer etwas natürliches, wie Atmen.

Jedes Gefühl, Jeder Moment in meinem leben, entscheidet ob eine Geschichte, ein Gedicht oder lediglich ein Gedanke entsteht. Manchmal, da ist es nur ein leichter Luftzug, eine aufleuchtende Inspiration in der Dunkelheit. Weit entfernt und so unscheinbar, dass sie gleich wieder von der schwärze ein gesogen wird.

Und manchmal, da kommt ein förmlich pulsierendes Gefühl, so stark auf mich zu, dass es jegliche schatten verlischen lässt.Dass ist der Moment, an dehnen ich weiss, es ist Zeit zu Schreiben. Die Gedanken kreisen, die finger kribbeln und für einen Bruchteil einer Sekunde, erhebt sich eine ganz andere Welt vor mir.. voller liebe, voller leid, voller Fantasie.

Auch ich habe mich mit Tagebüchern versucht.. Doch sie waren mir zu monoton.. Tagebücher sind, für meine Wenigkeit, eine Therapieform. Eine Art, sich den Frust von der seele zu schrieben.Doch immer negativ belastet.

Dies schien mir nicht sonderlich effektiv zu sein. Immerhin war ich immer an ein und dieselbe Thematik gefesselt.Wenn ich traurig war, schrieb ich. Wenn mich etwas störte schrieb ich.. Wenn ich unglücklich verliebt war, schreib ich..

Aber ich schrieb nie, wenn ich wahrlich Glücklich war.. Denn dann brauchte ich es nicht.. Meinen kleinen freund, mein leid Erzähler..

Also entscheid ich irgendwann aufzuhören. Um das volle Spektrum meines seins fassen zu können.. habe mich probiert mit, Büchern, Gedichten und Musik… denn auch das empfinde ich als schriftlicher ausdruck meiner seele.

Schrieben erlaubt mir zu Teilen, was ein Tagebuch mir verwährt..

 

 

Poem for you

People do judge.

People do hate.

But that will not matter.

As long, as you have faith.

Believe in yourself,

Se behind your mirror build of lies.

When you listen, too your heart

The self hate dies.

And finally you realize.

What it really took.

You lost your vanity.

You took the hook.

Now you’re standing here.

Sooner or later.

To realize,

that you where your own hater.

Your heart feels lifted.

And now you see.

What you should have known from the beginning.

You’re beautiful

Just the way you supposed to be.

Wie Fühlt es sich an??

Hey meine Lieben.

Ich habe mir erst kürzlich ein neues/ gebrauchtes Handy gekauft. Wundervoll endlich wieder genügend speicher zu haben und dann auch noch mit einer zusätzlichen Überraschung. Der Vorbesitzer hatte vergessen sein Playlist zu löschen. Meine Neugierde und kindliche Aufregung, war somit kaum zu stoppen und ich sah mich schnell dazu verleitet, in die emotionale Welt eines anderen Menschen einzutauchen. Immerhin ist Musik bekanntlich Geschmackssache und wie (Berthold Auerbach) einst sagte : „Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele“.

Von daher perfekt für, vor Neugierde hungernden Menschen, wie ich es bin.

Zurück zum Thema.

Da scrolle ich also nun vor mich hin, auf der Suche nach etwas, das auch evtl. Mein Musikgeschmack zufrieden stellt, bis nach einstündiger Sitzung das Ergebnis eher nüchtern ausfällt. Alles Totaler Schrott! (für mein Empfinden, versteht sich) und somit geht die zuvor geweckte Neugierde, tief in mir verloren. Handy zur Seite gelegt und für immer vergessen.

Bissssss heute..

Denn an einem regnerischem/ schneienden 26. April,( Das Wetter hat mal wieder vergessen, welchen Monat wir haben) stecke ich, gedankenverloren, mein Handy an meine Anlage und mache mich ans Zubereiten meines Abendessens (Was, by the way, super lecker war). Da stehe ich nun und schnibbel, das Gemüse so vor mich hin, als ich plötzlich diesen Song höre. Vielen ist der Sänger wohl bekannt, der liebe Herr nennt sich Tim Bendzko und wahrscheinlich kennt auch außer mir jeder dieses Lied.

Viel Gerede wenig Sinn. Ein teil des tekstes, ging mir sofort ins Herz und es hat einfach perfekt zu meinem momentanen Gefühls Wirrwarr gepasst.

Von daher dachte ich teile ich diese wunderbaren Worte für diejenigen, die wie ich, das Gefühl haben nicht manchmal ihren halt zu verlieren.

Alles Liebe und einen verdammt geilen Abend

Eure Vanessa.

Wie fühlt sich echte Nähe an?
Ich weiss es nicht mehr
Wie fühlt sich das echte Leben an?
Ich weiss es nicht mehr.
Wie fühlt sich echte Liebe an?
Ich weiss es nicht mehr.
Denn ich bin programmiert

Tim Bendzko

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