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There is nothing more amazing than being yourself

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Aus Fehlern lernt man.

Du gabst mir.

Mut. Wenn ich nicht an mich selbst geglaubt hab.

Energie. An Tagen, an dem ich selbst nicht aus dem Bett gekommen wäre.

Vertrauen. Weil du immer da warst wenn, Ich dich gebraucht hab.

All das und Liebe, Loyalität, Wertschätzung. Ist was ich dir zurück geben wollte.

Aber diese Dinge verstehst du nicht.

Wie auch. Wenn man es nicht kennt.

Die Wahl zu gehen, hast du mir leicht gemacht.

Danke, dass ich durch dich, mich selbst noch mehr lieben kann.

Danke, dass du mir meinen Wert gezeigt hast.

Dich zu lieben, ist mein bisher größter Fehler gewesen.

Ein Fehler der mich nicht hätte glücklicher machen können.

Der Teil von mir, den ich immer vermisst hab. Der mich komplett macht, ist letztendlich, bei mir angekommen.

Danke.

Der Profi macht nur neue Fehler. Der Dummkopf wiederholt seine Fehler.Die faulen und die Feigen, machen keine Fehler. ( Oscar Wilde )

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Nun sehe doch… nein. nicht mit den Augen!

Die Hörigkeit,das ist es was sie wirklich wollen. Wahrheit verschwindet unter den bohrenden blicken der Gesellschaft. Warum die Wahrheit sagen? Es führt zu nichts. Das Wort verschwimmt im Missverständnis, der verständnislosen. Gefühle. Das Oberhaupt der heutigen Gesellschaft besteht aus nichts als lügen. Denn die wahren, die dem Sinnbild der Täuschung unterliegen, werden nicht geduldet. Zu groß ist die angst, das sie keiner versteht.

Und somit wird weiter gespielt. Auf das niemand sich traut die Wahrheit zu zeigen. Obwohl sie so viel tiefer geht als die Illusion dessen, was sich als Wahrheit ausgibt.

Manch verrückte Geister da draußen, versuchen es dennoch. Auf der Suche nach dem realen, legen die Täuscher ihnen Steine in den weg. Doch sie stehen immer wieder auf, das verlangen nach dem leibhaftigen, nach Gemeinschaft, ist zu groß um es zu ignorieren.

Sie. Die kleinen 1% die als „Unkraut“ ihr Dasein fristen.

Nicht einmal die Täuschung kann ihr wahres äußeres im verborgenen halten.

Und irgendwann, wird 1% zu 10% zu 50%…….

Im Bann des Lebens

 

Realist, dass bin ich.

Licht, das brauche ich.

Wasser, lässt mich am Leben.

Unter den Einfluss der sonne, wachse ich.

Entwickle mich zu einem Wesen des Lichts.

Bis ich so strahlend wie die sonne selbst, das Leben begrüße.

Blind, nimmt mich das Glück in die arme.

Schluckt jeglichen Realismus in einem Meer aus licht.

Lässt mich sehen was ich zuvor nie zu erreichen glaubte.

Lässt mich den Sturm vergessen, der sich hinter mir zu zieht.

Bis alles was ich bin von licht durchflutet ist.

Voller Tatendrang und Frohsinn sehe ich mir selbst beim Wachsen zu.

Doch, das Licht verklangt Ehrlichkeit.

Das helle weiß, lässt keine Schatten zu.

Und somit beuge ich mich davor.

Denn es schriet Tag täglich danach.

Flüstert mir nachts ins Ohr.

Vergiss dich nicht.

Und mit einem knall, lande ich zu Boden.

Muss mit ansehen wie der Sturm, jegliches Licht in sich aufnimmt.

Licht, das ich brauche.

Wasser, das mich am Leben hält.

Uns plötzlich ist das Glück gegangen.

Zurecht. Denke ich mir.

Realist, das bin ich.

 

Reise in die Vergangenheit

 

Vor einem Jahr hätte ich keine Sekunde meines Lebens, mit dem Gedanken verschwendet, jemals wieder so tief zu fallen. Hätte ich mich selbst vor einem Jahr danach gefragt : Vanessa, glaubst du das du jemals wieder so tief in die Depression fallen wirst, dass du nicht mehr in der Lage bist selbst daraus zu kommen? Meine Antwort wäre nein gewesen.

Ich erzähle allen das es passieren kann. Lasse sie wissen, dass sie darauf vorbereitet sein müssen, weil ich es selbst schon so oft in Büchern gelesen habe.

Aber ich selbst habe nie daran geglaubt das es passiert. Ich hab mich in Sicherheit gewogen. Hab mir immer wieder gesagt, dass es nach 6 Jahren Frohsinn und so gut wie wenig auf und ab, eigentlich unmöglich sein muss. Immerhin kenne ich mich selbst, weiß wie ich ticke, wie ich empfinde.

Ich habe mir über die Jahre immer mehr Techniken angeeignet, die mich in der Waage halten sollten. Damit ich leben kann. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden an Depressionen zu leiden.

2016 sollte mir vor Augen führen wie sehr ich mich geirrt habe.

Normalerweise schreibe ich nicht so persönlich, mir ist aufgefallen, dass viele das Glauben, aber dem ist nicht so. Meine texte Spiegel grundsätzlich nicht meine Person wieder. Für mich ist dieser Blog kein Ventil um meinen Frust abzubauen. Im Gegenteil. Es dreht sich um Gefühle und darum wie wir Menschen damit umgehen. Es fasziniert mich. Wahrscheinlich oder gerade weil ich durch meine Depression anfangs sehr stumpf gewesen bin, interessiert es mich herauszufinden, wie wir als Menschen fühlen. Ich versuche die tiefe von Gefühlen in Schriftform wieder zu spiegeln, zu zeigen wie Gefühle aussehen. Versuche sie für jeden verständlich zu machen, indem ich mit Worten ein Bild male. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter, aber in den seltensten fällen ist auch nur ein Körnchen meiner eigenen Gefühle mit drin. Meine Gedanken sind in der Tat zahlreich vorhanden,(es ist ja mein Blog) aber nicht weil ich so fühle, sondern weil ich gelernt habe, Gefühle anderer durch Empathie mitfühlen zu können, ohne sie selbst am eigenen Leib verspüren zu müssen und genau das, ist wohl auch einer meiner größten Inspirationsquellen für diesen Blog.

Naja zurück zu mir.

Ich hab lernen müssen Gefühle zu verstehen und vor allem auch am eigenen Leib fühlen zu können. Mit der Depression verbinde ich nicht, wie oft von vielen angenommen, das man zu sehr fühlt und nicht weiß wie man es kanalisieren kann. Nein. Ich verbinde es, zumindest bei mir, (ich kann ja nicht, für jeden depressiven Menschen da draußen sprechen) damit Gefühle nicht verstehen zu können. Ich hab schon in jungen Jahren die Reaktionsmuster von vielen Menschen, nicht nachvollziehen können. Die grundsätzlichen Gefühle wie Trauer, Glück oder auch Liebe, hab ich schon irgendwie oberflächlich verstanden und auch selbst fühlen können. Aber mir ist einfach schnell aufgefallen, dass unter diesen oberflächlichen Gefühlen, ein viel größeres Spektrum an Gefühlen herrscht.

Vielen Menschen, dehnen ich begegnet bin, schienen gut auf jeder dieser ebenen fühlen zu können. Sie haben sich keine Sorgen gemacht, warum sie so fühlten, sie taten es einfach. Ich hingegen hab es nicht verstanden, weil ich mich selbst nicht verstand.

Ich hab mich schon sehr früh untergeordnet. Ich bin nun mal so erzogen worden. Meine Eltern würden mir jetzt wahrscheinlich widersprechen (ich war bekannt dafür, sehr dickköpfig zu sein) aber im großen und ganzem traf es trotzdem auf mich zu. Zuhause wirkte ich zwar wie jedes andere Kind und später,ich geben es zu, war ich ein typischer Teenager, ( mit der Ausnahme, dass ich an einer psychischen Krankheit litt) aber in der Öffentlichkeit, war ich ruhig, introvertiert, angepasst. Mein Selbstvertrauen, war nicht vorhanden und somit hatte ich kein ziel und keine Ahnung und vor allem kein vertrauen in mich selbst. Ich nahm alles in mich auf, wie ein Schwamm, gut wie auch schlecht. Nahm es einfach hin, weil ich es eh nicht verstehen konnte. Konnte nicht nachvollziehen, warum Menschen sich fühlten wie sie es taten und vor allem warum Menschen ihre Gefühlswelt so oft auf andere projizierten.

Funktioniert, das habe ich. Biss ich eines schönen Tages nicht mehr in der Lage war zu funktionieren. Es war mir einfach zu viel.

Ich fiel tief, sehr tief und begab mich auf eine reise. Zurück zu mir.zurück zum Leben.ich sah ein, dass der einzige weg raus, dadurch führte mich zu öffnen. Mich auf Gefühle einzulassen ohne sie verstehen zu können und manchmal auch einzusehen dass ich manche Gefühle nicht verstehen konnte, weil ich sie nicht selbst durchlebt hatte.

Und das war, was ich tun musste, es durchleben.

Jede angst musste durchlebt werden, jede Trauer, jede liebe, jedes Glück, jede Freude musste mühsam durchlebt werden. Schnell begriff ich, dass das der Schüssel zu meinem Verständnis war und somit war jeder schritt vorwärts ein positiver schritt zu mir selbst. Weil, ich es endlich nachvollziehen konnte. Ich konnte verstehen, warum Menschen so fühlen und ich verstand langsam wieso wir mitfühlend sind und was der Grund für all das war.

Dieser weg sollte mich jahrelang begleiten, es war nervenaufreibend, hat mir jegliche kraft gekostet die ich besaß und an manchen Tagen, war ich kurz davor alles hinzuschmeißen und einfach zu sagen “ scheiß drauf. Wenn ich jetzt durch Einsamkeit draufgehe wäre dass ein Segen„

Doch ich habe weiter gemacht, denn ich bin von Natur aus neugierig und es gab noch immer ein Gefühl da draußen, dass ich nicht ganz durchlebt hatte. Für mich, ist dieses Gefühl der Heilige Gral und bis heute habe ich nur Ansätze davon durchlebt. Aber es gab mir Hoffnung.

Es war die liebe, das für mein Empfinden verwirrendste Gefühl von allen.

Wie gesagt, Ansätze davon hab ich schon in Erfahrung bringen können. Ich war schon mal verliebt bzw. verknallt  würde man es wohl eher nennen (mehrmals). Ich liebe meine Familie, meine freunde, aber diese richtige liebe,in meinem Fall,zwischen Mann und Frau. Die blieb mir bis jetzt verwehrt

Dieses Gefühl, die liebe. Sie war es letztendlich die mir dieses Jahr gezeigt hat, dass ich mich doch nicht in Sicherheit wissen kann.

Dabei dreht es sich jetzt nicht wie vermutlich angenommen um die unglücklich verliebte die hart auf den Boden der Tatsachen aufgekommen ist. Die hab ich immer noch nicht gefunden, daher werde ich fröhlich weiter suchen. Nein, es dreht sich um die freundschaftliche liebe zu einer Person, die ich seit 20 Jahren an meiner Seite zu wissen glaubte. Der ich vertraut hatte ohne jemals einen zweifel an unsere Verbundenheit zu hegen. Höhen und Tiefen gibt es bei jedem, aber ganz tief in meinem herzen hab ich ihr vertraut wie ich auch meiner Familie vertraue und jeglichen zweifel, an der Echtheit dieses Gefühls, war mir fremd. Weil sie für mich, über die Zeit, ein teil meiner Familie war. Dieser Mensch hat mir im diesem Jahr gezeigt dass, man sich nie sicher sein kann.

Denn sie hat mir nicht vertraut, wie sich herausgestellt hat und das ist mehr als schade. Es hat mich verletzt auf einer ebene die schwer zu verarbeiten/begreifen war. Ich musste dadurch,eines der Gefühle durchleben, die ich bewusst nicht durchleben wollte.

Ich habe jemanden verloren. Jemanden den ich sehr geliebt habe.

Ich habe bereits unzählige Menschen in meinem Leben verloren, die ich geliebt habe. Aber diese Menschen konnten nicht anders, da ihre Zeit in dieser Welt vorbei war. Bei ihr war es anders.

Sie hat mir gezeigt, dass man sich nie in Sicherheit wiegen kann.

Die Frage wäre dann wohl, sollte man jetzt jedem Menschen misstrauen und ein Einsiedler leben führen? Gott nein!! Im Gegenteil. Bleib wie du bist, ist und bleibt meine Devise!

Ich bin zwar wieder auf den Beinen, aber es hat mir gezeigt, dass alles vergänglich ist. Auch wenn ich es vorher schon wusste, ich hatte es noch nie selbst durchlebt. Jetzt verstehe ich es, auch wenn mein Verständnis nicht gerade so zu Stande kommen musste, so hab ich wohl wieder etwas dazugelernt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man so schön sagt.

Aber wenn ich mich jetzt selbsr fragen würde, ob ein Mensch, wieder so tief fallen kann, würde meine Antwort eine andere sein.

JA.

Würde ich trotzdem das Leben wählen?

JA.

Mit einem fettem grinsen im Gesicht und dem Mittelfinger stolz nach oben gerichtet.

So…. Kiss me??

Küssen ist wie eine Droge. Eine sehr mächtige Droge. Am Anfang, da ist der Mensch. Klein und unwissend, nicht erprobt die Liebe auf so vielschichtiger Art und Weise, einem anderen Menschen,geben zu können.

Der erste Kuss.

Man macht ihn nur weil, naja warum eigentlich? Wahrscheinlich weil andere es schon so oft vor uns taten, aber vor allem weil wir wohl schon in frühen Zeiten unseres kurzen Lebens, das Gefühl verspüren, einem anderen Menschen nahe zu sein, und wie alle dinge unseres Lebens, die von Adrenalin gesteuert werden, hat auch die nähe, dieses fantastische Gefühl, den drang immer größer, immer intensiver zu werden.

Die ersten Versuche sind immer plump, unbeholfen und auf gut deutsch „scheiße“. Wir wollen diesen perfekten Filmkuss. Nur leider ist das Gefühl vom perfektem Kuss, nicht immer im Preis mit inbegriffen und um so älter wir werden, desto mehr lernen wir dazu und desto verschiedener werden sie.

Wir lernen alle Facetten kennen. Manche sind schöner als andere und manche ähneln dem “ in eine Schüssel voller Sabber gefallen und dann aus Versehen eingeatmet Kuss“ so sehr, dass wir ihn so schnell wie möglich aus unseren kleinen Hirnen verbannen möchten.

Und dann ist Er, noch da.

Dieser eine Kuss, den wir nie wieder vergessen wollen. Dieser eine Kuss. Der süßeste aller Tode, der unseren Körper innerlich wie einen sterbenden Planeten in seine Einzelteile implodieren lässt. Unsichtbar für die Aussenwelt, doch so Gefühls intensiv für uns.

Wenn dass passiert, sind wir unwiderruflich, der Droge unterlegen… Die Sucht hat uns voll und ganz im Griff.

Man beginnt zu vermissen. Jedes mal wenn man allein ist, weil man keinen hat. Weil man es wieder spüren will.

Es ist so viel mehr als nur zwei Lippen, die sich statisch aufeinander zubewegen. Nein. Es ist ein Zusammenspiel aus Gefühlen, den unser verstand nicht immer fassen kann.

Wir tun es viel zu selten. Weil uns der Mut fehlt. Weil wir Angst haben. Angst davor, abgewiesen zu werden.

Doch sind wir erstmal über unseren Schatten gesprungen, kann uns dieser eine Kuss, eine Freikarte in ein Leben ermöglichen, von dem wir niemals zu träumen gewagt hätten.

Im Auge der Zeit

Dieses Gefühl… Man schaut auf die Uhr und in einem Bruchteil einer Sekunde, läuft ein halbes Leben, an einem vorbei.

Es hat kaum geschafft Hallo zu sagen und doch, war es uns wichtiger, als alles andere. So ein kurzer Augenblick und was bleibt, ist nur eine Waage Erinnerung daran, dass etwas einst so unglaublich und wahrhaftig schön gewesen sein muss, dass wir es auf ewig in unseren Herzen tragen wollten.

und dann, in einem Moment, der unerträglich ermüdend erscheint, ändert sich dieses Schauspiel.

Minuten werden zu Stunden, Stunden werden zu Tagen und Tage werden zu Monaten

All dass vermag auch, in einem Bruchteil einer Sekunde, zu geschehen. Nur dieses mal, hat das Leben noch nicht einmal angefangen. Dieses mal scheint die Welt in der wir uns drehen, Still zu stehen.

Wenn das passiert, Sehen wir zu viel, Wissen wir zu viel, Fühlen wir zu viel.

und die Zeit, die uns doch als Beständigkeit dienen sollte, wird zur Tortur unseres seins. Gibt uns keine geraden Linien mehr an. Zeigt uns keinen plan.

Sie hat sich gegen uns verschworen.

Lässt uns viel mehr Fühlen als wir tragen können, bis nur ein kleines weinerliches etwas zurück bleibt.

Und dann liegen wir dort. Erschöpft, verletzlich, verbraucht. Hoffend, dass die Zeit, uns wieder aufnimmt, uns wieder schneller werden lässt.

Weil wir verlernt haben. Weil wir nicht lernen wollten.

Unser drang nach Individualismus, nach Selbständigkeit, hat uns in den Wahnsinn getrieben. Hat uns jeglichen Gefühls beraubt, biss nur noch eine leere hülle zurück blieb.

Wir wollten Ego sein und auf ein mal, waren wir allein. Unfähig andere zu erlauben für uns da zu sein.

Vielleicht sollten wir umdenken, uns mehr erlauben und mehr Vertrauen

Zeit, sie ist so unbedeutend in einer Welt voller Mitgefühl, wir müssen nur die Augen schließen und sein.

oder nicht?

NEIN!!

Schrie das Ego

JA!!

Sagte das Herz. 

Und urplötzlich war das Leben da. Und diesmal, blieb es zum Kaffee.

 

Odyssee der Vergangenheit

Du warst Wunderbar…

Charmant, Wortgewandt, Aufmerksam

Du warst Wunderbar…

Liebevoll, lustig, Intelligent

Du warst Wunderbar, denn du gabst mir…

Raum, Geborgenheit, Verständnis, Sicherheit

Und dann… Dann kam die Zeit und mit ihr…

Leere, Einsamkeit, Verwirrung

Und du warst immer noch Wunderbar und doch…

Monoton, wortkarg, Zerfahren

Du warst Wunderbar, und doch…

Kopflos, stumpfsinnig, Enthaltsam

Du warst Wunderbar und doch gabst du mir….

Einsamkeit, Taubheit, Bedenken

Denn die Zeit war es, die alles veränderte

Sie gab mir..

Wachstum, Wandel, Klarheit

Und das Gefühl verschwand.

Wie ein Fluss, still, leise und unaufhaltsam, lies es von mir ab.

Bis irgendwann nur noch der Gedanke zurück blieb

Und doch…

Du warst Wunderbar.

Das Licht am Ende des Tunnels

Diese leere, dieses unendlich tiefe Gefühl des nichts sein. Es ermüdet Sie.

Es taucht auf. Immer wieder und lässt Sie zurückfallen. Als würde ihr die Ereigniskarte zugespielt werden. „ Gehe drei schritte zurück“. Ja ja, vielen Dank, als hätte sie es nicht, nach langem Kampf endlich geschafft, diese verdammten Drei schritte, nach vorn zu kommen. Tja nun werden sie ihr genommen und das Gefühl der immerwährenden Stagnierung bleibt.

Ein Teil ihrer selbst, den sie  einfach nicht zu ändern vermag, so scheint es. Auf das sie weitere Jahre nicht den geringsten Schimmer haben wird, nicht die geringste emotionale Regung verspürt und kein funken Inspiration finden wird.

Denn darum geht’s doch am Ende. Inspiration. Oder nicht?  Damit man tun kann was man liebt. Damit man sein Leben, Lebenswert  nennen kann. Weil man Energie schöpft, aus dem bunten, glitzernden, lichterloh leuchtenden, sprudelnden Topf der Inspiration. Aber wie findet man dieses Leben? oder besser gesagt, wie entscheidet man sich ein solches Leben zu führen, voller Inspiration, voller brodelner Schöpferkraft, wenn man ohne „mojo“ Geboren zu sein scheint.

Diese Frage stellt sie sich immer wieder. Denn sie weiß, dass ihre Ressourcen erschöpft sind. Ihr Sein Erträgt den Gedanken nicht mehr. Denn nicht einmal die reine Schöpferkraft, vermag das Ungleichgewicht zu beseitigen, das merkbar seine Narben über ihr doch so junges Herz, gezeichnet hat.

Wie die Ringe an einem Baum, so kann man auch bei Ihr, Ihr wahres Alter erkennen. vorausgesetzt der Mensch vermag genug Interesse an ihr zu haben, um unter die ohnehin schon bröckelnde Fassade zu schauen.

Aber nein, lasst uns lieber warten, denn die Ignoranz und Empathielosigkeit  wird seine Arbeit wie gewohnt nachgehen. lasst uns warten. irgendwann wird sie schon fallen und dann….

1,2,3,4,5,6…………..130940883 Ringe.

Dann springt sogar die Spinne, drei Häuser weiter, auf die Welle des plötzlich aufsteigenden Interesses auf.

Und doch. Sie scheint nicht dahin zu scheiden. Irgendwo von einem fernen Ort, gelangt es zu ihr, immer wieder. Scheint sie am Leben erhalten zu wollen obwohl sie schon so oft, sich der Niederlage hingeben wollte. Es reißt sie raus aus ihrem stagnierenden Alltag. Schreit, flüstert, erzählt ihr von einem Leben, dass sie nur zu gerne in ihren kleinen, unsicheren Händen halten möchte. Doch es zeigt ihr nichts. Lässt sie nicht sehen, ob all dass auch eintreffen wird. Wird es sich lohnen?

Diese Frage wird von Dunkelheit eingehüllt. Gut verwahrt in den tiefen ihres Herzens. Aber es hält sie am Leben. Wie immer. Versucht für sie da zu sein, wenn kein anderer hinter ihre Fassade blicken kann, blicken will. Gibt ihr das Gefühl dass es kommen wird, dass es ganz nahe ist.

Hoffnung.

Nachtklar

Langsam, wie ein kleine zart hauchende stimme in der Nacht, macht es sich auf den weg. Lässt alles, was sich ihm in den Weg stellt, stagnieren. In einem endlosen Gefühl der ruhe, lässt er uns vollkommen bewegungslos zurück. Gibt uns das Gefühl nichts zu wollen, obwohl wir alles wollen. Lasst uns mit der Erfahrung zurück, dass die Zeit, allein mit dem versuch uns zu bremsen, erfolgreich war.

Der Winter.

Fließend wie die Strömung, bahnt es sich seinen weg über den Boden. Lässt jede Blume, jedes Grashalm, in eisiger stille zurück. Nimmt uns Schritt für Schritt ein. Lässt unseren Organismus in Stasis verfallen.Flehend und zitternd halten wir uns an die Erinnerung fest, wollen nicht vergessen, wollen uns nicht beugen. Sommer, Sonne, Meer, LEBEN, all das wird uns genommen, bis er jede einzelne Zelle unseres seins gefüllt hat und wir irgendwann erkennen müssen, das wir dem Wandel der Zeit unterliegen.

Lernen Still zu stehen. Sich zu finden, die Beständigkeit unseres seins. Das ist Seine Aufgabe. Denn nur er weiß, dass die Natur allein in der lage ist, dem Menschen Einhalt zu gebieten.

Er ist die Dunkelheit, die Zeit, die Stille. Und in ihr wandern tausende Sterne umher. Erleuchten wie kristallklare Diamanten den kalten Winterhimmel und lassen uns aufschauen.

Die macht, die mit ihm einher geht, wird in der Sekunde in dem wir zum ersten Atemzug ansetzen, in der lage sein die Zeit für uns anzuhalten. Damit wir endlich innehalten können . Um einfach nur Mensch zu sein, um einfach nur da zu sein.

Der Winter, er vermag all das und er tut es ohne Gegenleistung, wohl wissend dass wir in der nächsten Sekunde wieder dem versuch unterliegen werden gegen ihn zu Arbeiten..

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Schokodil

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