Die Angst zu versagen. Sie ist allgegenwärtig. Wir stehen morgens auf, stellen ein neues Projekt vor, starten in einem neuen Job durch. Die Angst, sie ist immer da, immer präsent. Wie unser Schatten an einem heißen Sommertag, folgt sie uns auf Schritt und Tritt. Schubst uns, Neckt uns, macht uns verrückt. Und doch tut sie das alles nicht aus Hass oder um uns zum Stagnieren zu bringen. Sie tut es eher als Leitfaden. Der große Bruder, der stehts auf uns aufpasst.

Sie wird so oft missverstanden. Dabei ist sie so essenziell für unsere Existenz. Angst ist eine Reaktion. Wie wir diese wahrnehmen ist ganz der Situation bedingt. Manchmal nur ein Herzklopfen, kann die Angst sich in anderen Situationen schnell zur reinen Panik ausbreiten. Doch eigentlich tut sie weder positives oder negatives. Nein sie lässt uns Reagieren, aufhorchen, damit wir die dinge Wahrnehmen, die und sonst verwehrt bleiben. Was hätten wir nicht alles verpasst, wenn wir die Angst nicht hätten. Ohne Angst herrscht Monotonie,ohne die Angst existiert auch keine Freude, ohne die Angst würden wir so vieles nicht zu schätzen wissen.

Der erste Kuss, die Erste große Liebe, das erste eigene Haus, der schritt zum Altar, das erste Mal an dass man sein Kind in den Händen hält, das Letzte mal an dem man seinem Mann sagt das man ihn Liebt.

All das, sind dinge, die mit Angst einhergehen. Doch nach jeder Angst kommt auch die Freude.

Angst lässt einem leben. Angst IST teil des Lebens.

Also habt Angst! Lebt! Liebt!

 

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