Dieses Gefühl… Man schaut auf die Uhr und in einem Bruchteil einer Sekunde, läuft ein halbes Leben, an einem vorbei.

Es hat kaum geschafft Hallo zu sagen und doch, war es uns wichtiger, als alles andere. So ein kurzer Augenblick und was bleibt, ist nur eine Waage Erinnerung daran, dass etwas einst so unglaublich und wahrhaftig schön gewesen sein muss, dass wir es auf ewig in unseren Herzen tragen wollten.

und dann, in einem Moment, der unerträglich ermüdend erscheint, ändert sich dieses Schauspiel.

Minuten werden zu Stunden, Stunden werden zu Tagen und Tage werden zu Monaten

All dass vermag auch, in einem Bruchteil einer Sekunde, zu geschehen. Nur dieses mal, hat das Leben noch nicht einmal angefangen. Dieses mal scheint die Welt in der wir uns drehen, Still zu stehen.

Wenn das passiert, Sehen wir zu viel, Wissen wir zu viel, Fühlen wir zu viel.

und die Zeit, die uns doch als Beständigkeit dienen sollte, wird zur Tortur unseres seins. Gibt uns keine geraden Linien mehr an. Zeigt uns keinen plan.

Sie hat sich gegen uns verschworen.

Lässt uns viel mehr Fühlen als wir tragen können, bis nur ein kleines weinerliches etwas zurück bleibt.

Und dann liegen wir dort. Erschöpft, verletzlich, verbraucht. Hoffend, dass die Zeit, uns wieder aufnimmt, uns wieder schneller werden lässt.

Weil wir verlernt haben. Weil wir nicht lernen wollten.

Unser drang nach Individualismus, nach Selbständigkeit, hat uns in den Wahnsinn getrieben. Hat uns jeglichen Gefühls beraubt, biss nur noch eine leere hülle zurück blieb.

Wir wollten Ego sein und auf ein mal, waren wir allein. Unfähig andere zu erlauben für uns da zu sein.

Vielleicht sollten wir umdenken, uns mehr erlauben und mehr Vertrauen

Zeit, sie ist so unbedeutend in einer Welt voller Mitgefühl, wir müssen nur die Augen schließen und sein.

oder nicht?

NEIN!!

Schrie das Ego

JA!!

Sagte das Herz. 

Und urplötzlich war das Leben da. Und diesmal, blieb es zum Kaffee.

 

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