Ok dann werde ich es halt durchziehen. Ich habe momentan eh keine andere Wahl. Was soll ich denn sonst tun? Ich brauche das Geld. Es ist ja nur für eine kurze zeit, also Augen zu und durch.“

Ich denke, dass da draußen, weit mehr Menschen so oder so ähnlich in Lebens Situationen handeln, als man glaubt. Ja, natürlich, es mag Situationen geben in dehnen es sogar sehr sinnvoll zu sein scheint, seinen inneren Schweine Hund, die Unlust, die fehlende Motivation oder wie wir es nennen mögen, zu besiegen. Doch irgendwann in diesem Prozess, den ich so schön „Einfach durchhalten du brauchst das Geld zum Überleben“ nenne, kommt dieses böse kleine Wesen in unseren Alltag. Es nistet sich ganz klammheimlich bei uns ein, in unserer kleinen provisorischen Welt, die wir nur aufgebaut haben um unser wahres ich irgendwann einmal, im vollem Glanz, erstrahlen zu lassen.

Dieses Wesen nennt sich, die Gewohnheit.

Die Gewohnheit macht, das wir vergessen. Es arbeitet gegen unsere wünsche und träume, weil es die Routine schätzt. Die Gewohnheit arbeitet mit der Zeit, weil es weiß, dass nur die Zeit uns zu einem Punkt bringen kann, an dem wir vollends verzagen und unsere träume verblassen werden. vergessen, durch unsere gier nach Einfachheit und naja, weil wir „überleben“ mussten.
Ehe wir uns versehen haben wir Kinder, einen Mann, ein Haus und nicht zu vergessen, unsere gewohnte Arbeit. Und nun? Tja, nun sind wir  ja auch für sie verantwortlich. Geld wächst ja bekanntlich nicht auf Bäumen.

Das Prinzip ist so einfach wie auch traurig.

Nur ist es auch nicht gut. Denn wir verlieren uns. Leben ein leben aufgebaut auf Entschuldigungen und versprechen die wir uns selbst geben. um zu verdrängen, dass wir eigentlich etwas ganz anderes geplant hatten. Etwas für uns ganz und gar fantastisches.

Hierbei ist es ganz gleich, was genau das sein soll, denn wir sind ja wie so oft erwähnt, Individuen und jeder für sich entscheidet über sein Leben, seinen Traum.

Und genau das ist es, wo wir wieder hin müssen, wo wahrlich auch ich, wieder hin muss. Zum Entscheiden.                     Sich nicht mit etwas zu Frieden zu geben, das einem nicht liegt und vor allem „NICHT ICH BIN“. Denn darum geht’s doch im Leben, oder etwa nicht?
″Ich″ zu sein. Dieses ″ich″ zu lieben, denn nur dieses ″ich″kann uns glücklich machen. Nur dieses ″ich″ weiß, wohin es geht.

″Ich″ kennt keine Gewohnheit.

Also sollten wir es wieder übernehmen, unser kleines Königreich. Denn ein wahrer König, setzt sich auf seinem Thron und regiert, wohl wissend, dass auch harte Zeiten kommen können. Denn sein glaube und sein vertrauen darauf, seine Ziele zu erreichen, ist mächtiger als die Gewohnheit selbst.

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